FTX-Nachbeben: Bitwise-Analyse deutet auf Krypto-Tiefpunkt Ende 2025 hin
Trotz anhaltender Preisrückgänge im Kryptomarkt sieht Matt Hougan, Chief Investment Officer von Bitwise, Anzeichen dafür, dass der Bärenmarkt seinen Tiefpunkt im vierten Quartal 2025 erreicht hat. In einer aktuellen Analyse zieht er Parallelen zur Erholungsphase nach dem FTX-Zusammenbruch und betont, dass fundamentale Metriken wie Blockchain-Aktivität, Nutzerwachstum und Unternehmensgewinne eine gegenläufige, positive Entwicklung zeigen. Diese Beobachtung legt nahe, dass sich der Markt trotz oberflächlicher Volatilität strukturell konsolidiert und für eine nachhaltige Erholung positioniert. Hougans Einschätzung basiert auf der Prämisse, dass echte Wertschöpfung in der Krypto-Ökonomie – gemessen an Nutzerakzeptanz und technologischer Adoption – langfristig die Preisentwicklung bestimmt. Die aktuelle Phase könnte somit, ähnlich wie nach dem FTX-Crash, eine fundamentale Basis für den nächsten Aufschwung bilden. Für Investoren bedeutet dies, dass hinter den kurzfristigen Kursbewegungen eine robustere Infrastruktur und gesteigerte Nutzeraktivität stehen, die langfristiges Vertrauen in digitale Vermögenswerte stützen.
Bitwise deutet an, dass der Krypto-Bärenmarkt im Q4 2025 seinen Tiefpunkt erreicht hat, trotz Preisrückgängen
Matt Hougan, Chief Investment Officer von Bitwise, vertritt die Ansicht, dass der Kryptowährungsmarkt Ende 2025 seinen Tiefpunkt erreicht hat, und zieht Parallelen zur Erholung nach dem FTX-Zusammenbruch. Während die Preise für digitale Vermögenswerte nach unten tendierten, zeigten die zugrunde liegenden Metriken – Blockchain-Aktivität, Nutzerwachstum und Unternehmensgewinne – eine deutliche Verbesserung.
Die Divergenz ähnelt den Mustern von Anfang 2023, als Bitcoin nach anfänglicher Stagnation um 512 % von 16.000 auf 98.000 US-Dollar stieg. „Wir haben das schon einmal gesehen – gemischte Signale in der Folge des FTX-Zusammenbruchs gingen einem zweijährigen Bullenlauf voraus“, bemerkte Hougan und deutete an, dass die aktuellen Fundamentaldaten einen ähnlichen Aufwärtstrend vorhersagen könnten.
Nicht alle Analysten sind sich einig. Tom Lee von Fundstrat warnt, dass makroökonomische Gegenwinde den Kurs stören könnten, was eine Kluft zwischen der On-Chain-Vitalität und der Preisaktion schaffen würde.